Mukoviszidose-Petition erreicht das Quorum

2017 02 15_Mukoviszidose e.V._Übergabe (bearbeitet)15-02-2017 – Erwachsene Mukoviszidose-Patientinnen und Patienten können auf eine bessere Versorgung hoffen. Im vergangenen Jahr waren Betroffene in Erlangen auf die Straße gegangen, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. In vielen Regionen Deutschlands ist die Versorgung von Mukoviszidose-Patienten nicht mehr gesichert, seit eine Ausnahmeregelung gekippt wurde. Bis dahin konnten erwachsene Patienten in der Abteilung für Kinderheilkunde (Pädiatrie) behandelt werden. Eine Petition des Muskoviszidose e.V. hat nun mehr als 50.0000 Unterstützer gefunden. Weiterlesen

Aufklärung stärken statt Impfpflicht

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Foto: Simone Hainz/pixelio.de

14-02-2017 – Die Grippewelle sorgt für überfüllte Kliniken in der Metropolregion und führt zeitweise zu Aufnahmestopps in den Notaufnahmen. Aktuell werden etwa fünf Mal so viele Grippefälle wie im Jahr 2016 verzeichnet. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Ausbreitung gleich mehrerer Viren überlappt. Neben der Influenza treten das NORO-Virus und Keuchhusten-Infektionen verstärkt auf. Die Grippewelle hat die Diskussion um eine generelle Impfpflicht in Deutschland wieder neu entfacht. Weiterlesen

„Er hat sich großen Respekt erarbeitet“

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Martina Stamm-Fibich mit Frank-Walter Steinmeier, der am Sonntag Bundespräsident werden will. Foto: Marco Leibetseder/editorial247.com

09-02-2017 – Am Sonntag kommt die Bundesversammlung zum 16. Mal in ihrer Geschichte in Berlin zusammen, um ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Mit Frank-Walter Steinmeier haben sich SPD und CDU/CSU im Vorfeld auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt. Weiterlesen

„Engagement stärkt die Gesellschaft“

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01-02-2017 – Zum vierten Mal seit dem Einzug in den Bundestag im Jahr 2013 hat die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich Ehrenamtliche aus dem Wahlkreis zum Neujahrsempfang eingeladen. Nach Veranstaltungen in Möhrendorf, Großgeschaidt und Herzogenaurach verlebten diesmal über 200 Gäste in der Kulturfabrik Höchstadt mit dem politischen Kabarett-Programm „Inventur 2016“ von Heidi Friedrich und Birgit Süß einen kurzweiligen Abend.

In ihrer Ansprache forderte Stamm-Fibich die Bürgerinnen und Bürger auf, „aktiv gegen überzogenen Nationalstolz, gegen Rechtspopulismus und gegen Hass“ vorzugehen. „Wir alle, im Kleinen wie im Großen, müssen Farbe bekennen.“ Ihr Dank galt den vielen Ehrenamtlichen in der Region, die sich in verschiedensten Vereinen für ihre Mitmenschen einsetzen: „Wo der Graben zwischen den gesellschaftlichen Lagern immer größer wird, brauchen wir Brückenbauer. Denn Engagement stärkt die Gesellschaft, es macht aus vielen Einzelkämpfern eine Gemeinschaft.“

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Berlin ist immer eine Reise wert

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Fester Bestandteil einer Berlinfahrt ist der Besuch des Brandenburger Tors gleich neben dem Reichstag. Foto: Ferschmann

01-02-2017 – Die vier mittelfränkischen Bundestagsabgeordneten Martina Stamm-Fibich (Erlangen/Erlangen-Höchstadt), Gabriela Heinrich (Nürnberg-Nord), Martin Burkert (Nürnberg-Süd/Schwabach) und Carsten Träger (Fürth) bieten seit 2015 neben den Berlinfahrten des Bundepresseamtes eine eigene Berlinfahrt an. Im Gegensatz zu den politischen Fahrten des Bundespresseamts dauert der Ausflug Ende August 2017 in die Hauptstadt vier Tage und findet nicht wie alle BPA-Fahrten an drei Tagen während der Woche, sondern von Donnerstag bis Sonntag statt.

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Newsletter 18 ist da

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In Ausgabe 18 unseres mittelfränkischen Newsletters beschäftigen wir uns mit unserem neuen Kanzlerkandidaten Martin Schult, der Freigabe von Cannabis als Medizin, einem Rückblick auf die Grüne Woche in Berlin, der gefährlichen politischen Entwicklung in der Türkei und neuen Regeln für den Umgang mit Drohen.

Beim Klick auf das Bild, können Sie sich den Newsletter als PDF herunterladen.

Alle bisherigen Newsletter gibt’s hier

Diagnose-Upcoding: Schluss mit dem Betrug

Bewusste Falschdiagnosen, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfond zu bekommen, schaden der Allgemeinheit und dem Patienten. Foto: Tim Reckmann_pixelio.de

24-01-2017 – Der Ausschuss für Gesundheit im Deutschen Bundestag will Manipulationsanreize im Bereich der Diagnosen abstellen und damit für mehr Transparenz sorgen.
Am 25. Januar 2017 wird der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages über einen Änderungsantrag zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz beraten. Mit dem Änderungsantrag soll eine Praxis beendet werden, mit der Patientinnen und Patienten auf dem Papier kränker gemacht werden, als sie es tatsächlich sind. Weiterlesen

Cannabis als Medizin: Hilfe für Schwerkranke

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Den Anstoß zur Gesetzesänderung gab eine Petition aus dem Jahr 2014, die Martina Stamm-Fibich mit ihren SPD-Kollegen Heike Baehrens und Udo Schiefner im Petitionsausschuss behandelte. Foto: Jörg F. Müller/Deutscher Bundestag

20-01-2017 – Was lange währt – wird endlich in Angriff genommen. Am 19. Januar 2017 hat der Bundestag in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften verabschiedet. Hinter dem umständlichen Titel des Gesetzes verbirgt sich vor allem eines: Die Erkenntnis, dass Cannabis nicht nur als Droge verwendet werden kann, sondern auch in der Medizin eingesetzt wird. Dass Cannabis eine heilende Wirkung hat, ist schon lange bekannt. Dennoch gibt es bis heute viele Kritiker, die in der Hanfpflanze vor allem ein Rauschmittel sehen. Weiterlesen

„Die Entscheidung ist schwer nachvollziehbar“

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18-01-2017 – Das Bundesverfassungsgericht hat auch den zweiten Verbotsantrag der Partei NPD abgelehnt. Martina Stamm-Fibich wertet das Urteil als falsches Signal:

„Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist schwer nachvollziehbar und gerade jetzt, da ein Rechtsruck durch ganz Europa geht, das falsche Signal. Als SPD-Politikerin setze ich mich gemeinsam mit meiner Partei klar und deutlich gegen Rechts ein. Mit einem Verbot der NPD hätten wir ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen können.

Ich stimme der Aussage zu, dass ein Parteienverbot kein Gesinnungsverbot ist. Dennoch hat das Bundesverfassungsgericht meiner Meinung nach, falsche Schlüsse daraus gezogen. Die Richter haben die Verfassungsfeindlichkeit der NPD bestätigt. Das Verbot wurde nur deshalb gekippt, weil die Richter keine reale Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gesehen haben. Aber: Verfassungsfeindlich bleibt verfassungsfeindlich, egal ob eine Partei 28.000 oder 5.000 Mitglieder hat. Egal also, ob im Moment eine reale Gefahr besteht oder nicht. Ein Verbot wäre ein klares Zeichen gegen das menschenverachtende Gedankengut der NPD gewesen. Denn das ist unabhängig vom „konkreten zerstörerischen Potenzial“ der Partei immer eine Gefahr für eine offene und tolerante Gesellschaft.”