V.l.n.r.: Harald Heß vom ASB Erlangen-Höchstadt, Martina Stamm-Fibich und Thomas Heideloff vom BRK Erlangen-Höchstadt bei der Blaulichtkonferenz der SPD-Fraktion.

V.l.n.r.: Harald Heß vom ASB Erlangen-Höchstadt, Martina Stamm-Fibich und Thomas Heideloff vom BRK Erlangen-Höchstadt bei der Blaulichtkonferenz der SPD-Fraktion.

11-05-2019 Über durch die Klimakrise bedingte neue Herausforderungen für den Katastrophenschutz hat die SPD-Bundestagsfraktion zusammen mit rund 250 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert. Auf meine Einladung waren auch Thomas Heideloff vom Bayerischen Roten Kreuz Erlangen-Höchstadt und Harald Heß vom Arbeiter-Samariter-Bund Erlangen-Höchstadt dabei.

Die Klimakrise ist auch in unserer Region spürbar und stellt den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik vor neue Herausforderungen. Langanhaltende Dürreperioden, Starkregen und extreme Schneefälle nehmen zu. Das hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit von Hilfsorganisationen.

„Das Klima stellt uns vor große Herausforderungen. Darauf müssen wir uns bei der Ausrüstung, Ausbildung und Einsatztaktik einstellen. Wenn wir den Blick nach vorne richten, müssen wir in Dekaden denken, nicht in Zeiträumen von einem oder zwei Jahren“, erklärte Thomas Heideloff.

Harald Heß ergänzte: „Bei uns im Landkreis hatten wir allein im vergangenen Jahr zwei heftige Starkregenereignisse, die große Schäden angerichtet haben. Solche Ereignisse werden häufiger, darauf müssen wir uns einstellen.“

Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die die Struktur der Katastrophenhilfe verändern – sowohl was den zunehmenden Grad der Vernetztheit, die Veränderungen in der Berufs- und der Arbeitswelt sowie den demografischen Wandel betrifft.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein. Deshalb pflegen wir schon seit Jahren mit unseren Blaulichtkonferenzen den Austausch mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen.

Auf der Konferenz diskutierten Spitzenvertreter der Hilfsverbände, zuständigen Bundeseinrichtungen und der Feuerwehr gemeinsam mit den eingeladenen Basisvertretern und den SPD-Bundestagsabgeordneten über die daraus resultierenden Auswirkungen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.