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25.11.2015 – Der Petitionsausschuss hat eine Petition dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als Material überwiesen. Die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich hatte sich dafür eingesetzt, die Petition an das Ministerium weiterzuleiten. Die Petentin fordert, dass künftig mehr Geld in die Forschung von alternativen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Frauen mit Endometriose investiert wird.

Endometriose ist eine der häufigsten chronischen gynäkologischen Krankheiten, die meist mit starken Schmerzen verbunden ist. Rund 40.000 Frauen erkranken jedes Jahr an Endometriose, die Ursachen der Krankheit sind aber bislang noch ungeklärt. Die Krankheit wird in der Regel mit Hormonen oder Operationen behandelt, beide Varianten sind schmerzhaft für die betroffenen Frauen. Alternative Heilmethoden gibt es. Sie sind aber noch wenig erforscht. „Wenn wir die Forschung zu den Ursachen von Endometriose verbessern, können wir unter Umständen vielen Frauen ein schmerzfreieres Leben ermöglichen“, sagt die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat deshalb beschlossen, die Petition an das Bundesministerium für Gesundheit zu überweisen. Dort muss nun geprüft werden, ob und wie die Forderungen der Petentin umgesetzt werden können. Martina Stamm-Fibich hatte sich im Vorfeld für die Petition stark gemacht und Gespräche mit der CDU/CSU gesucht.  „Der Einsatz hat sich gelohnt. Jetzt hoffe ich, dass das BMG unsere Hinweise ernst nimmt und die Forschung zu den Ursachen von Endometriose intensiviert“, sagt die Gesundheitspolitikerin.