zeitarbeitsfirmen

30. Juli 2013 | Arbeit

Vergangene Woche am Montag, den 22. Juli 2013 war ich bei einer Diskussionsveranstaltung des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) zum Thema Arbeitsmarkt und Zeitarbeit im Wahlkreis.

Einig waren wir uns alle über die generelle Situation am Arbeitsmarkt Erlangen: Mit lediglich vier Prozent weist dieser eine sehr geringe Arbeitslosenquote auf – der Anteil an Zeitarbeitnehmern ist mit rund fünf Prozent hingegen vergleichsweise hoch.

Unter anderem habe ich bei der Diskussion zur Sprache gebracht, dass Zeitarbeitnehmer oft nicht vom sogenannten „Klebeeffekt“ profitieren, teilweise sehr lange in der Zeitarbeit verbleiben und ihre Beschäftigung oft befristet ist. Dafür gilt es Lösungen zu finden. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Zeitarbeit, denn zur Überwindung von Spitzen ist diese sehr gut.

Besonders intensiv wurde über das Thema Aus- und Weiterbildung von Zeitarbeitnehmern diskutiert. Ein Problem ist, dass Zeitarbeitsunternehmen die Aus- und Weiterbildungen von Zeitarbeitnehmern finanzieren, davon jedoch, laut eigener Aussagen, nicht profitieren, weil Verrechnungssätze möglicherweise nicht entsprechend erhöht werden können oder die Mitarbeiter das Unternehmen anschließend verlassen.

Ich sehe gerade bei dem Thema Aus- und Weiterbildungen die Möglichkeit, Zeitarbeitnehmer und Stammbelegschaften weiter aneinander anzugleichen. Dafür müssten Weiterbildungsangebote für Zeitarbeitnehmer jedoch allgemeiner sein und nicht immer nur auf den folgenden Kundeneinsatz abzielen.

Insgesamt habe ich die Veranstaltung als sehr konstruktiv empfunden und mich sehr über die Aufgeschlossenheit des BAP gefreut.