Archiv für den Monat: Januar 2014

Neue Aufgaben in den Ausschüssen Petitionen und Gesundheit

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MdB Martina Stamm-Fibich wird in der laufenden Legislaturperiode für die SPD im Petitionsausschuss und im Ausschuss für Gesundheit vertreten sein. Stellvertretend wird sie zusätzlich im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sein.

Den Vorsitz des Petitionsausschusses übernimmt wieder Kersten Steinke (Die Linke). Die Abgeordnete hatte dieses Amt bereits in der vergangenen Legislaturperiode inne. Der Petitionsausschuss ist ebenso wie das Petitionsrecht im Grundgesetz verankert. Über Petitionen können Bürger Einfluss auf die Politik und die Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens nehmen. „Gerade die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und ihren Anliegen macht die Arbeit im Petitionsausschuss für mich so interessant“, so Martina Stamm-Fibich.

Außerdem wird MdB Martina Stamm-Fibich im Ausschuss für Gesundheit unter dem Vorsitz von Dr. Edgar Franke (SPD) sein. Er löst Frau Dr. Carola Reimann (SPD) ab. Die Gesundheitspolitik ist einer der umfangreichsten Politikbereiche. Rund ein Zehntel des Bruttosozialprodukts wird im Gesundheitswesen erarbeitet, jeder zehnte Berufstätige ist in diesem Bereich beschäftigt und etwa 90 Prozent der Bürger sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Entsprechend vielfältig sind die Interessen, welche in die Arbeit des Ausschusses für Gesundheit einfließen.

Martina Stamm-Fibich freut sich „auf die neuen Herausforderungen und die abwechslungsreichen Aufgaben, die mir die Arbeit in beiden Ausschüssen bietet.“

Inventur beim Neujahrsempfang

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Genossen das Kabarett (v.l.): Matthias Götz (SPD-Ortsvorsitzender Baiersdorf), Johannes Karl (Bürgermeisterkandidat Bubenreuth), MdB Martina Stamm-Fibich, Christian Pech (Landratskandidat) und Marcel Beck (Bürgermeisterkandidat Möhrendorf)

Rasant, witzig und unterhaltsam. Mit ihrem Programm „Inventur 2013“ sorgten die Kabarettistinnen Heidi Friedrich und Birgit Süß beim Neujahrsempfang von MdB Martina Stamm-Fibich im Mühlentheater Möhrendorf für einen kurzweiligen Abend.

Der Abend stand ganz im Zeichen des Ehrenamts. Die 200 Gäste aus den Rednitzgrund-Gemeinden Bubenreuth, Baiersdorf und Möhrendorf leisten in ihrer Freizeit einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl der Gesellschaft. Vorab hatte Martina Stamm-Fibich ihren vielen Unterstützern von  der Bundestagswahl 2013 gedankt: „Ohne Euch hätte ich den Einzug in den Bundestag nicht geschafft. Und ich verspreche, dass ich Euch bei den bevorstehenden Kommunalwahlen so gut wie möglich unterstützen werde.“

Auch Landratskandidat Christian Pech, die Bürgermeisterkandidaten Marcel Beck (Möhrendorf), Johannes Karl (Bubenreuth) und Matthias Götz (Ortsvorsitzender Baiersdorf) waren gekommen. Christian Pech wies für die am 16. März stattfindenden Kommunalwahlen in Bayern daraufhin: „Unser Ziel muss es sein, dass wir in Zukunft mehr als drei Kreisräte stellen. Mit rund 17.000 Einwohnern stellen die Rednitzgrund-Gemeinden etwa zehn Prozent der Einwohner des Landkreises, aber nur fünf Prozent der Kreisräte.“

Richtig politisch wurde es dann auf der Bühne. Heidi Friedrich und Birgit Süß verzichteten in ihrem zweistündigen Jahresrückblick auf „political correctness“ und zogen die Politiker süffisant durch den Kakao. Angela Merkel wurde zum „weißen Blitz der Uckermarck“, die bei ihrem Skiunfall von einem als Fels verkleideten Sigmar Gabriel zu Fall gebracht wurde. Modezar Harald Glööckler wurde als neuer Pabst, frei von jeglichen Zwängen, ins Spiel gebracht und Rainer Brüderle als „Waldbrandbohne der FDP“ -  beziehungsweise der APO, der Außerparlamentarische Opposition -  gebrandmarkt.

Der „Veggie Day“ made by Bündnis 90/Grünen, Hochwasser-Tourismus mit Kanzler-Audienz, der Limburger „Prass-Prediger“ Tebartz van Elst oder die NSA-Affäre:  Das Duo Friedrich & Süß ließ kein gesellschaftliches und politisches Fettnäpfchen des Jahres 2013 aus. Die Besucher dankten es ihnen mit viel Gelächter, kräftigem Applaus und so mancher Freudenträne in den Augen.

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Von wegen ohne Sünde: Auch als Engel verkleidet packten Heidi Friedrich (li.) und Birgit Süß verbal die Keule aus.