Gesundheit

Gesundheitsausschuss
Das äußerst vielfältige Politikfeld Gesundheit betrifft uns alle. Gesundheitspolitik ist nicht nur in Bezug auf eine effiziente medizinische Versorgung und Absicherung im Krankheitsfall wichtig. Über diese Aspekte hinaus hat der Gesundheitssektor innerhalb der deutschen Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft eine außerordentlich wichtige Stellung. Die daraus resultierenden vielseitigen Interessen vertrete ich als Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für die Themen Kinder- und Jugendgesundheit, Heil- und Hilfsmittel, Arzneimittel, Impfen sowie Medizinprodukte.

Mukoviszidose-Versorgung in Erlangen gesichert

Bundestagsabgeordnete, Abgeordnete, Ausschuss. Ordnungsnummer: 3417950 Name: Stamm-Fibich, Martina; Heidenblut, Dirk Ereignis: Ausschusssitzung Gebaeude: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal Fotograf: Jörg F. Müller Bildnachweis: Deutscher Bundestag/Jörg F. Müller Nutzungsbedingungen: http://www.bundestag.de/wissen/archiv/sachgeb/bilda/bildnutz.html Es werden nur einfache Nutzungsrechte eingeräumt, die ein Recht zur Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte ausschließen

V.l.n.r. : Martina Stamm- Fibich, SPD, MdB, und Dirk Heidenblut, SPD, MdB, während der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses. Foto: DBT/Jörg F. Müller

06-04-2018 Endlich hat das Bangen ein Ende: Die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Mukoviszidose an der Erlanger Uniklinik ist gesichert! Das freut mich auch deshalb besonders, weil ich mich als zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion im Petitionsausschuss für die Versorgungssicherheit insbesondere für erwachsene Mukoviszidose-Patientinnen und -Patienten einsetze. Außerdem hat die Koalition vereinbart, die Qualitätsoffensive für Krankenhäuser fortzusetzen. In diesem Rahmen wollen wir auch Zentren für schwerwiegende, komplexe und seltene Erkrankungen – wie Mukoviszidose – stärken. Weiterlesen

Innovationen und gute Arbeit – Standortbesuch bei Novartis Nürnberg

Gesprächsrunde mit Novartis Deutschland-Geschäftsführerin Dr. Sidonie Golombowski-Daffner und der Betriebsratsvorsitzenden Waltraut Anselment. Foto: Anna Reimers/Novartis

Gesprächsrunde mit Novartis Deutschland-Geschäftsführerin Dr. Sidonie Golombowski-Daffner und der Betriebsratsvorsitzenden Waltraut Anselment. Foto: Anna Reimers/Novartis

23-02-2018 Bereits am 09.02.2018 besuchte ich gemeinsam mit meiner SPD-Abgeordnetenkollegin Gabriela Heinrich den Novartis-Standort Nürnberg. Mit fast 50 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2017 ist Novartis eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. In Deutschland setzt Novartis jährlich fast vier Milliarden Euro um und ist mit gut 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber, gerade auch in Mittelfranken. Hinzu kommen zehntausende Arbeitsplätze im Umfeld des Unternehmens. Novartis ist aber nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch Innovationstreiber. Seit Einführung des Wirkstoffs Imatinib im Jahr 2001, der die tödliche Krebsart chronischen myeloischen Leukämie (CML) in eine chronische Krankheit verwandelte, gilt Novartis als Vorreiter in der Onkologie. Weiterlesen

Hersbruck braucht eine gute Versorgung

Foto: editorial247.com/Marco Leibetseder

Foto: editorial247.com/Marco Leibetseder

2018-01-19 „Es ist unstrittig, dass die sehr hohen Sanierungs- und Modernisierungskosten für das Krankenhaus in Hersbruck ohne staatliche Förderung nicht wirtschaftlich sind. Zumal die duale Krankenhausfinanzierung gesetzlich festschreibt, dass derartige Investitionen weder vom Krankenhausträger, noch von den Krankenkassen – sondern einzig vom Freistaat Bayern zu tragen sind. Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als scheinheilig, wenn die CSU sich für eine Stärkung des ländlichen Raumes ausspricht, dann aber dem Krankenhaus Hersbruck jegliche Förderung verweigert“, so die Erlanger SPD-Gesundheitsexpertin Martina Stamm-Fibich. Weiterlesen

„Mit HIV kann ich leben. Weitersagen!“

Heute reicht zur Behandlung oft eine einzige Pille am Tag aus, die die komplette Medikamentenkombination enthält. Der Alltag der Infizierten ist dann kaum noch beeinträchtigt. Foto: Klicker/pixelio.de

Heute reicht zur Behandlung oft eine einzige Pille am Tag aus, die die komplette Medikamentenkombination enthält. Der Alltag der Infizierten ist dann kaum noch beeinträchtigt. Foto: Klicker/pixelio.de

01-12-2017 Viele HIV-Infizierte leiden noch immer unter Vorurteilen und Ausgrenzung. Die Kampagne des Welt-AIDS-Tags am 1. Dezember steht daher seit 2011 unter dem Motto „Positiv zusammen leben“. Das Ziel ist es Ängste und Vorurteile als Ursache von Diskriminierung abzubauen und so die Lebenssituation der etwa 85.000 in Deutschland mit HIV lebenden Menschen nachhaltig zu verbessern (https://www.welt-aids-tag.de/kampagne-2017/).   Weiterlesen

Hospizarbeit besser finanzieren

Es ist eine der persönlichsten Entscheidungen überhaupt: In welcher Umgebung möchte ich sterben? Foto: colourbox

Es ist eine der persönlichsten Entscheidungen überhaupt: In welcher Umgebung möchte ich sterben? Foto: colourbox

27-07-2017 Es ist eine der persönlichsten Entscheidungen überhaupt: In welcher Umgebung möchte ich sterben? Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2015 wollen über 75 Prozent der Deutschen zu Hause ihr Lebensende verbringen. Aktuelle Statistiken zeigen aber, dass sich dieser Wunsch selten erfüllt: Nur ein Viertel der über 64-Jährigen stirbt tatsächlich in vertrauter Umgebung. Grund sind häufig fehlende Versorgungsstrukturen vor Ort. Das „Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (HPG)“ hat zum Ziel die Leistungen der individuellen Betreuung am Lebensende zu erhöhen. Es wurde am 5. November 2015 vom Bundestag beschlossen. Weiterlesen

Mehr Qualität in der Krankenhausversorgung

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz haben wir die Qualität der Krankenhausversorgung verbessert. Foto: colourbox/Michèle Constantini

Mit dem Krankenhausstrukturgesetz haben wir die Qualität der Krankenhausversorgung verbessert. Foto: colourbox/Michèle Constantini

24-07-2017 Die SPD blickt mit Stolz auf viele Erfolge in der Gesundheitspolitik der gegenwärtigen Legislatur. Das Krankenhausstrukturgesetz ist ein solches Beispiel. Hinter dem etwas sperrigen Namen steht eine Sammlung von Änderungen bestehender Gesetze mit dem Ziel die Qualität der Krankenhausversorgung in Deutschland zu verbessern. In Deutschland werden in etwa 2.000 Krankenhäusern über 19 Millionen Menschen pro Jahr versorgt. Statistisch gesehen vergehen also keine fünf Jahre, bis jeder Deutsche einmal im Krankenhaus behandelt wurde. Eine gute Krankenhausversorgung ist demnach ohne Zweifel im Interesse eines jeden Bürgers und einer jeden Bürgerin. Am 5. November 2015 wurde das Krankenhausstrukturgesetz im Bundestag beschlossen, am 1. Januar 2016 trat es in Kraft. Bereits Anfang Dezember 2014 präsentierte eine Bund-Länder Arbeitsgruppe die Eckpunkte des späteren Gesetzes. Weiterlesen

Gesundheitspolitik: Krankheiten vermeiden, bevor sie entstehen

Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen ist Ziel des Präventionsgesetzes. Foto: colourbox

Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen ist Ziel des Präventionsgesetzes. Foto: colourbox

25-07-2017 Seit Jahren setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für ein Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung ein und erarbeitete bereits 2005 einen entsprechenden Vorschlag. Diese Legislatur haben sich die mehr als 10 Jahre andauernden Bemühungen endlich ausgezahlt. Im Juli 2015 ist das „Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“, kurz Präventionsgesetz, zu großen Teilen in Kraft getreten. Das Präventionsgesetz bringt Verbesserungen in den Bereichen Vorbeugung, Gesundheitsförderung und Früherkennung. Weiterlesen

Für die Bürgerversicherung in der Pflege

Während der Diskussion mit den Seniorinnen und Senioren der IG Metall in Herzogenaurach. Foto: Johannes Leitgeb

Während der Diskussion mit den Seniorinnen und Senioren der IG Metall in Herzogenaurach. Foto: Jürgen Jansen

20-07-2017 „Mein Vater wurde ja damals schon von Willy Brandt geehrt“, teilt mir ein stolzes Mitglied der IG Metall Gewerkschaftsseniorinnen und -senioren Herzogenaurach gleich zu Beginn unserer gemeinsamen Veranstaltung am Mittwoch mit. Der Hitze im Generationen.Zentrum Herzogenaurach trotzend waren mehr als 60 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu meinem Vortrag über die aktuelle Situation und bestehenden Reformbedarf im Pflege- und Gesundheitssystem gekommen. Die SPD hat die Stärkung der Pflege in dieser Legislatur zu einem ihrer besonderen Schwerpunkte gemacht. Die Leistungen der Pflegeversicherung haben wir mit den Pflegestärkungsgesetzen (PSG I-III) erheblich ausgeweitet. Weiterlesen

Fraktion vor Ort: Was ändert sich in der Pflege?

Beim Vortrag: Was ändert sich in der Pflege?

Beim Vortrag: Was ändert sich in der Pflege?

11-07-2017 Die SPD hat die Stärkung der Pflege zu einem besonderen Schwerpunkt dieser Legislatur gemacht. Die Leistungen der Pflegeversicherung haben wir mit den Pflegestärkungsgesetzen erheblich ausgeweitet. Was ändert sich nun in der Pflege? Um diese Frage ging es bei der gemeinsamen Fraktion vor Ort-Veranstaltung von Rita Hagl-Kehl und mir in Waldkirchen. Weiterlesen

Digitale Medizin: Förderung für Erlangen

Foto: colourbox / Chatchai Kritsetsakul

Netzwerk-Hub. Foto: colourbox/Chatchai Kritsetsakul

10-07-2017 Die Digitalisierung bietet für unsere Gesundheitsversorgung riesige Chancen. Mithilfe der Digitalisierung können Patientinnen und Patienten noch individueller und besser als heute versorgt werden. Die großen Datenmengen, die bei der digitalisierten Medizin anfallen, können uns helfen, Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln. Vorreiter auf diesem Gebiet sind die USA und Schweden. Mit der digitalen Agenda 2013-2017 bringt die große Koalition Deutschland auch bei der digitalen Medizin voran. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellte nun die Medizininformatik-Initiative für eine „wirkungsvolle digitale Medizin, die beim Patienten ankommt“ vor, von der auch Erlangen als Forschungsstandort profitiert. Weiterlesen