17.07.2015 – Seit dem 1. April 2015 läuft im Job-Center der Stadt Erlangen – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Arbeit (GGFA AöR/ www.ggfa.de) das Projekt „ZUSA“.

Ziel ist es, schwerbehinderte, arbeitslose Menschen aus den Rechtskreisen SGB II und SGB III durch eine intensive Begleitung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt heranzuführen und nachhaltig zu integrieren. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat nach eingehender Prüfung einen Zuschuss von 1.618.212.000 Euro bewilligt. Möglich macht die Förderung der Nationale Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich informierte Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik persönlich über die Zuteilung der Fördergelder. „Das ist eine wunderbare Sache. Menschen mit einer schweren Behinderung haben ohne professionelle Unterstützung so gut wie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Projekt ist ein Zeichen für gelebte Inklusion“, sagt Stamm-Fibich.

Das Projekt läuft noch bis zum 31. März 2018. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen 250 Aktivierungen und 140 Vermittlungen stattfinden. Durch eine verstärkte Netzwerkarbeit und die Sensibilisierung der Unternehmen für die Einstellung von Menschen mit  Schwerbehinderung innerhalb der Projektarbeit wird zudem eine zusätzliche Einstellung von circa 40 schwerbehinderten Arbeitnehmern pro Jahr erwartet.