Am 2. Juli 2014 hat das Kabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2015 beschlossen. Darin enthalten ist auch die weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser. Das entsprechende Aktionsprogramm sollte ursprünglich zum Ende des Jahres 2014 auslaufen. Nach intensiven Haushaltsverhandlungen können die erfolgreichen Projekte für das Miteinander der Generationen weiter geführt werden.

„Damit ist auch die Finanzierung für die Mehrgenerationenhäuser im Landkreis Erlangen und Erlangen-Höchstadt für das Jahr 2015 gesichert. Für die Häuser bedeutet das endlich Planungssicherheit“, freut sich Martina Stamm-Fibich. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bereits frühzeitig für eine Weiterführung des erfolgreichen Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser eingesetzt.

Denn unter Schwarz-Gelb wurden die Mittel für Mehrgenerationenhäuser gekürzt. Zudem läuft eine Kofinanzierung aus dem Europäischen Sozialfonds zum Jahresende aus. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser im heute verabschiedeten Regierungsentwurf für den Haushalt 2015 sicherzustellen.

Zur Fortführung des laufenden Modellprogramms bis Ende 2015 werden einmalig 16,5 Millionen Euro zur Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser zu Verfügung gestellt. Jeder Träger der aktuell geförderten Häuser kann bis Ende 2014 einen Förderantrag für 2015 stellen. Die entsprechenden Informationen werden wie in den Vorjahren im Herbst von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an die Träger versandt.

Durch die vielfältigen Veränderungen unserer immer älter und bunter werdenden Gesellschaft werden generationenübergreifende Orte immer wichtiger. Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen vor Ort. Die Mehrgenerationenhäuser sind auch eine Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels.