„Einfach Leben retten“

Spender kann es nie genug geben. Es ist wichtig, dass kontinuierlich Blut gespendet wird. Nur so kann eine ausreichende Versorgung derjenigen sichergestellt werden, die auf Blutspenden angewiesen sind. Foto: Michael Bührke/pixelio.de

Spender kann es nie genug geben. Es ist wichtig, dass kontinuierlich Blut gespendet wird. Nur so kann eine ausreichende Versorgung derjenigen sichergestellt werden, die auf Blutspenden angewiesen sind. Foto: Michael Bührke/pixelio.de

14-06-2018 Ein kleiner Pieks und knapp eine Stunde Zeit. Mehr ist es nicht. Und dennoch lassen sich so Leben retten. Jedes Jahr am 14. Juni findet der Weltblutspendetag statt. Er soll auf die Bedeutung von Blutspenden aufmerksam machen. Dieses Jahr steht die Kampagne unter dem Motto „Einfach Leben retten! Spende Blut!“ Denn wer beispielsweise bei einem Unfall viel Blut verloren hat, ist auf Spenderblut angewiesen. Und auch Krebspatienten sind auf die Hilfe von Blutspenden angewiesen, da Blutplasma zur Herstellung von Medikamenten verwendet wird. Blutspenden ist lebensrettend!

Und so einfach ist Leben retten: Wer über 50 Kilo wiegt, zwischen 18 und 68 Jahre alt ist, sich fit fühlt und gesund ist, der kann Blut spenden. Vor der Blutspende sollte man ausreichend essen und trinken. Nach einem Gesundheitscheck vor Ort folgt der Pieks. 500 ml Blut werden jeder Blutspenderin und jedem Blutspender abgenommen. Im Anschluss an die Blutabnahme müssen die Spenderinnen und Spender noch eine Weile ruhen, um den Körper wieder zu Kräften kommen zu lassen. Zwischen jeder Spende sollten mindestens acht Wochen Pause liegen, damit sich der Körper vollständig regenerieren kann. Frauen können bis zu viermal jährlich Blut spenden, Männer bis zu sechsmal. Für jede Blutspende sollten sich die Spender circa eine Stunde Zeit nehmen. Eine Stunde, die Großes bewirkt. Denn Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Die Medizin ist auf das Spenderblut angewiesen.

Erfreulich ist deshalb, dass jede zweite Person angibt schon einmal Blut gespendet zu haben. Weniger erfreulich ist aber, dass gerade bei den Jüngeren die Bereitschaft Blut zu spenden abnimmt. Von den 18- bis 35-Jährigen geben nur 35 Prozent an, bereits Blut gespendet zu haben. Umso größer ist die Bedeutung des heutigen Weltblutspendetages.

Aber: Spender kann es nie genug geben. Es ist wichtig, dass kontinuierlich Blut gespendet wird. Nur so kann eine ausreichende Versorgung derjenigen sichergestellt werden, die auf Blutspenden angewiesen sind.