Welttanztag 2017: Weltrekordversuch in Erlangen

Welttanztag 2017 im TanzStudio Geist: Ein toller Abend für einen guten Zweck! Foto: Tanzstudio Geist/Sascha Schlenz

Welttanztag 2017 im TanzStudio Geist: Ein toller Abend für einen guten Zweck! Foto: Tanzstudio Geist/Sascha Schlenz

07-11-2017 Am 4. November war es wieder soweit – der alljährliche Welttanztag stand auf dem Programm. Höhepunkt des Abends war in diesem Jahr der deutschlandweit stattfindende Weltrekordversuch im Disco-Samba-Massensimultantanz. Ob es geklappt hat den alten Weltrekord, den der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband (ADTV) 2007 aufgestellt hat nach zehn Jahren zu knacken, steht noch nicht fest. Dafür waren 48.000 Tänzerinnen und Tänzer nötig. In ganz Deutschland haben zeitgleich unzählige Tanzschulen teilgenommen und die Tänzerinnen und Tänzer gefilmt. Bis alle Videos ausgewertet sind, können deshalb noch 4-6 Wochen vergehen.

Und selbst wenn es diesmal noch nicht gelungen sein sollte den Rekord zu überbieten – es war ein toller Abend und hat viel Spaß gemacht! Die Einnahmen des Abends werden gespendet und gehen direkt an Kinder- und Jugendeinrichtungen hier in Erlangen. Die Freude am Tanzen und der gute Zweck für Kinder und Jugendliche zu sammeln, wurden so auf tolle Art und Weise miteinander verbunden.

Welttanztag 2017 im TanzStudio Geist: Ein toller Abend für einen guten Zweck! Foto: TanzStudio Geist

Welttanztag 2017 im TanzStudio Geist: Ob es einen neuen Weltrekord im  Disco-Samba-Massensimultantanz geben wird? Foto: Tanzstudio Geist/Sascha Schlenz

Tanzen ist gesund

Sport ist gesund: Wer sich regelmäßig bewegt hat einen Ausgleich zu seinen Aufgaben in Schule, Beruf und Freizeit. Bewegung macht den Kopf frei und hilft dabei einen anderen – einen frischen – Blick auf die im Leben gerade anstehenden Dinge zu bekommen. Bei einer Runde Sport kann man über vieles nachdenken oder auch einfach gut abschalten. Manche Dinge kann man danach vielleicht etwas gelassener oder mit ganz anderen Augen sehen. Sport tut gut und Tanzen ist Sport! Ich spreche da aus eigener Erfahrung und tanze selbst sehr gerne.

Wer sich bewegt tut dabei nicht nur etwas für seine Gesundheit im Allgemeinen, sondern auch für sein Gedächtnis und seine Konzentrationsfähigkeit. Studien zeigen sogar, dass regelmäßiges Tanzen dabei hilft einer Demenz vorzubeugen. Ein Ergebnis, das sicher nicht erstaunt. Denn beim Tanzen geht es nicht um monotone Bewegungen, sondern darum in kürzester Zeit Entscheidungen zu treffen. Was das Gehirn dabei trainiert, ist nicht zu wissen was im Zusammenspiel mit dem Tanzpartner oder der Tanzpartnerin als nächstes passiert. So wird das Gehirn angeregt und bleibt trainiert.

Tanzen verbindet

Tanzen trainiert den ganzen Körper und hält auch den Geist fit. Noch dazu tanzt man in der Regel mindestens zu zweit und kommt so in Kontakt mit dem eigenen Tanzpartner oder der eigenen Tanzpartnerin und anderen Tänzerinnen und Tänzern. Das Tanzen ist in jedem Alter eine tolle Gelegenheit neue Bekanntschaften zu machen, Freunde zu finden oder Freundschaften zu pflegen. Tanzen ist ganz einfach gesund: für den Körper, den Geist und für die Seele.

Die Tanzfläche steht dabei jedem offen: Egal welches Alter, welche Herkunft oder welches Gewicht. Egal, ob jemand mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen kämpft. Tänzerinnen und Tänzer verstehen sich im Zweifel auch ohne Worte. Und fast jeder hat Spaß am Tanzen. Besonders für ältere Menschen ist Tanzen eine tolle Sache. Sie bleiben körperlich und geistig in Bewegung und kommen leicht in Kontakt mit vielen anderen Menschen. Das Tanzen bietet dabei die Möglichkeit auch chronische Schmerzen für den Moment zu vergessen oder zumindest abzumildern.

Für Kinder ist Tanzen eine ebenso passende Möglichkeit ihren ausgeprägten Bewegungsdrang auszuleben. Kinder machen beim Tanzen viele Erfahrungen im Umgang mit ihrem eigenen Körper von denen sie ihr Leben lang profitieren. Der Koordinationssinn, der Gleichgewichtssinn und viele Körperbewegungen werden geschult. Und die Kinder lernen für ihr ganzes Leben eine bessere Körperkontrolle. Sie lernen eine korrekte Körperhaltung, stärken ihre Muskulatur, und können durch das Tanztraining einzelne Bewegungsabläufe besser koordinieren. Und natürlich können sie sich beim Tanzen austoben.

Das alles zeigt: Tanzen ist tatsächlich etwas für die ganze Familie. Von jung bis alt, für Frau und Mann. Und es ist selbst bei körperlichen Einschränkungen möglich. Denn der Spaß an der Bewegung steht im Mittelpunkt. Es ist nicht einmal nötig, dass die Tanzpartner dieselbe Sprache sprechen. Denn Tanzen ist eine universelle Sprache. Beim Tanzen versteht man sich auch ohne Worte.

Ich freue mich schon jetzt auf weitere Tanzveranstaltungen in Erlangen und bin immer gerne zu Gast in der Tanzschule Geist.