500 Euro für die Juniorwahl 2017 in Herzogenaurach

Neben den Juniorwahl-Aktien im Wert von 500 Euro übergaben die SPD-Abgeordneten auch eine Wahlurne und eine Wahlkabine. V.l.n.r.: Martina Stamm-Fibich, Andrea Düthorn, Heinz Pröll, Frau Both-Kowalski und Alexandra Hiersemann. Foto: Johannes Leitgeb

Neben den Juniorwahl-Aktien im Wert von 500 Euro übergaben die SPD-Abgeordneten auch eine Wahlurne und eine Wahlkabine. Foto: Johannes Leitgeb

2017-07-27 Gemeinsam mit meiner Erlanger Landtagskollegin Alexandra Hiersemann unterstütze ich die Juniorwahl 2017, ein wichtiges Projekt zu politischen Bildung an Schulen. Gestern übergaben wir die beiden Aktien im Wert von je 250,- Euro in Herzogenaurach an den Schulleiter und die Fachbetreuerin Sozialkunde der örtlichen Mittelschule, Heinz Pröll und Andrea Düthorn sowie die Fachbetreuerin Sozialkunde des Gymnasiums, Karin Both-Kowalski. Mit der Förderung ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern beider Schulen die Durchführung der Juniorwahl zur Bundestagswahl am 24. September. Die Schüler beschäftigen sich bei der Juniorwahl einen Monat lang intensiv mit den Themen Demokratie und Wahlen. Am Ende des Projekts steht der realistisch simulierte Wahlakt selbst, mit dem die Jugendlichen ihrem politischen Willen Ausdruck verleihen können.

Mit der Juniorwahl haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Unterricht praxisnah mit den Themen Demokratie und Wahlen zu beschäftigen. Deshalb unterstützen wir das Projekt gerne. Noch besser wäre es natürlich, wenn Jugendliche auch bei echten Bundestagswahlen selbst politisch mitbestimmen könnten. Deshalb fordert die SPD das Wahlrecht mit 16 auch im Bund. Noch ist die Teilnahme an der Juniorwahl nicht an allen Schulen finanziert. Wer dabei helfen möchte, kann auf der Juniorwahl-Website ebenfalls Aktien erwerben.

Hintergrund:

Die Juniorwahl ist ein Projekt zur politischen Bildung in Schulen. Nach einer unterrichtlichen Vorbereitung bildet ein realistisch simulierter Wahlakt parallel zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen den Projekthöhepunkt; die Schülerinnen und Schüler setzen sich so ca. einen Monat intensiv mit dem Thema „Demokratie und Wahlen“ auseinander. Das handlungsorientierte Konzept der Juniorwahl fördert dabei nachweislich das politische Interesse und die Partizipationsbereitschaft von Jugendlichen. Seit 1999 wird die Juniorwahl vom gemeinnützigen und überparteilichen Verein Kumulus e.V. durchgeführt.