Einblick ins politische Berlin

2017 05 18 MdBStamm-Fibich Stöter Jugendpressetage

Teilnehmerin Hannah Stöter im Gespräch mit Martina Stamm-Fibich.

16-06-2017 – Vom 17. bis 19. Mai veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion die Jugendpressetage in Berlin. Das Angebot richtete sich an Redakteurinnen und Redakteure von Schülerzeitungen im Alter von 16 bis 20 Jahren, die sich für das Zusammenspiel von Medien und Politik interessieren. Auf der dreitägigen Veranstaltung konnten die Jugendlichen an Diskussionsrunden mit Abgeordneten, Pressekonferenzen und Informationsgesprächen wie mit Katarina Barley teilnehmen.

Am ersten Tag  stand  im Paul-Löbe Haus eine Diskussionsrunde mit Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion auf dem Programm. In der Diskussionsrunde mit dem Thema „Bildungspolitik und Chancengleichheit“ wurden Fragen wie ein Zentrales Abitur, ein bundesweit gleiches Schulsystem, eine Grundgesetzänderung um Kommunen bei Renovierungsarbeiten an Bildungsstätten zu unterstützen, diskutiert.

Am zweiten Tag ging es direkt mit Informationsgesprächen im Willy-Brandt-Haus los. Unter anderem waren Katarina Barley, Benjamin Seifert und Vertreter der Jusos anwesend. Barley beschrieb die Wahlniederlage in NRW als Achterbahn der Gefühle und bezeichnete den Rücktritt von Hannelore Kraft als großen Verlust. Frauen von ihrem Format gäbe es wenige in der deutschen Politik. Benjamin Seifert erzählte über sein vielfältiges Aufgabengebiet als stellvertretender Sprecher des SPD-Parteivorstandes.

Die Vertreter der Jungsozialisten (Jusos) wiederum erläuterten ihre Standpunkte zur aktuellen Politik, ihre Meinung beispielsweise zur Drogenpolitik, der EU und der sozialen Gerechtigkeit. Danach bekamen die jungen Journalisten die Gelegenheit, die Fernsehstudios von  RTL/n-tv  zu besuchen. Sie konnten Aufnahme- und Tonstudios besichtigen und mit Moderatoren, Aufnahme- und Tontechnikern sprechen.

Zum Abschluss ging es am dritten für die jungen Teilnehmer aus mehr als 80 Wahlkreisen in den Bundestag. Dort durften sie eine Plenarsitzung besuchen und mit Hauptstadtjournalisten sprechen. Mit den Journalisten wurde etwa über Journalismus in Zeiten von Fake-News, Vorurteile gegenüber verschiedenen Zeitungen und Satire diskutiert.