17-05-2016 – Am 24. Mai 2016 zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in München den Film „Nacht der Angst“ und lädt im Anschluss zu einer Podiumsdiskussion ein. Der Film mit Nina Kunzendorf und Friederike Becht in den Hauptrollen beleuchtet eindrucksvoll die Situation von Hebammen, wenn bei der Geburt eines Kindes Komplikationen auftreten. Emma ist seit vielen Jahren Hebamme, stets realistisch und bodenständig. Sesha möchte bei ihr entbinden, doch sie ist mit Zwillingen schwanger. Emma lehnt die Geburtshilfe ab, Sesha besteht auf die Geburt im Geburtshaus – und muss schließlich mit dem Notarzt im Krankenhaus entbinden. Einer der beiden Zwillinge kommt schwerstbehindert auf die Welt. In dem klassischen Gerichtsdrama geht es um die Schuld oder Unschuld der Hebamme.

Die Verantwortung von Hebammen bei Komplikationen wird seit längerem auch in der Gesellschaft breit diskutiert. Vor allem seit die Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung immer weiter steigen. Die Politik hat im letzen Jahr zahlreiche Verbesserungen auf den Weg gebracht, um Hebammen zu entlasten und das Recht auf die freie Wahl des Geburtstortes auch in Zukunft garantieren zu können. Ob diese Schritte reichen oder ob noch mehr passieren muss, wollen wir nach dem Film „Nacht der Angst“ diskutieren.

Neben Martina Stamm-Fibich werden auf dem Podium teilnehmen:

Astrid Giesen, Hebammenverband Bayern
Bernd Hendges, hevianna Versicherungsdienst GmbH
Caroline von Senden, Redaktionsleiterin Fernsehspiel I
Doris Zander, Produzentin
Gabriela Zerhau, Autorin und Regisseurin

Der Film „Nacht der Angst“ wird im City Kino Atelier 2 gezeigt. Dort findet auch die anschließende Podiumsdiskussion statt. Der Eintritt ist frei.

Ort: Sonnenstraße 12, 80331 München.
Zeit: 18.30 bis 21.00 Uhr.

Für alle Interessierten, für die München nicht zu weit ist, geht es hier zur Anmeldung:
http://bit.ly/23fGRgu